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Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen

Die Gesundheitsregion plus zeigt in Kooperation mit der Stadtbibliothek vom 31.1.-15.2.2020 die Wanderausstellung „Was heißt schon alt“?“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Salzstadel. Diese kann kostenfrei während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek besichtigt werden.

Die Ausstellung wirft zahlreiche Fragen auf: Wie alt ist alt? Bis wann ist man noch jung? Wie sieht das Leben im Alter tatsächlich aus? Entsprechen die in der Gesellschaft vorherrschenden Altersbilder noch den vielfältigen Lebensentwürfen und Stärken der älteren Menschen von heute? Hat sich das „Altern“ über die Jahre verändert?

Die Bilddokumentation der Ausstellung beruht auf den Ergebnissen eines Foto- und Videowettbewerbs, bei dem Jung und Alt ihre persönlichen Vorstellungen vom Alter(n) dargestellt haben. Die zahlreichen Beiträge machten deutlich, wie facettenreich die Vorstellungen vom Alter(n) sind.

Bilder von aktiven und engagierten Menschen sind neben solchen zu sehen, die den Lebensweg alter pflegebedürftiger Menschen aufzeigen. Die verschiedensten Facetten des Alters und des Älterwerdens werden so zum Ausdruck gebracht und vermitteln einen umfassenden Blick auf das Thema Alter(n).

Das Thema Alter/Senioren wird in der Gesundheitsregion plus auch beim Seniorendiabetesprojekt SPAS2 aufgegriffen. Entsprechende Projektmaterialien wie das kostenfreie Veranstaltungsprogramm und den Bewegungspass gibt es auch im Rahmen der Ausstellung.

Die Ausstellung soll das Alter in den Fokus stellen und ein Stück beitragen zum gegenseitigen Verständnis und damit für den Zusammenhalt der Generationen in der Gesellschaft. Somit richtet sich die Ausstellung auch an jüngere Menschen, regt zur Auseinandersetzung mit dem Thema an und liefert Denkanstöße.

Hier finden Sie das aktuelle Vortragsprogramm. Wir bitten um Voranmeldung für die einzelnen Veranstaltungen bei der Geschäftsstelle der Gesundheitsregion plus unter 09421/944-69174.

News-Archiv

Der Bereich der Pflege als ein sich ständig wandelnder Gesundheitsbereich wirft aktuell zahlreiche Fragen auf. Die Gesundheitsregion plus lädt ein zum Vortrag und Austausch mit Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung.Die Einladung zur Veranstaltung finden Sie hier.

Maximal schnell im Kampf gegen Herzinfarkt - Herzinfarktnetz Niederbayern-Mitte verbessert Versorgung

Mit einer Spende der Freunde der Stadt Straubing wird das Herzinfarktnetz Niederbayern-Mitte die EKG-Telemetrie vom Rettungsdienst in die Klinik weiter vorantreiben. Den Anstoß hierfür hatte die Gesundheitsregion Straubing plus gegeben. Nach der Spendenübergabe am Mittwochabend zog der Chefarzt der II. Medizinischen Klinik und Initiator des Herzinfarktnetzes Niederbayern-Mitte, Prof. Dr. Sebastian Maier, vor rund 60 Ärzten und Rettungsdienstmitarbeitern im Klinikum St. Elisabeth ein positives Resümee über vier Jahre Herzinfarktnetz Niederbayern-Mitte. Dank der optimierten  Versorgungsabläufe sei die Überlebenswahrscheinlichkeit mit guter Lebensqualität für Herzinfarkt-Patienten deutlich gebessert.  

Die EKG-Telemetrie sei ein wichtiger Mosaikstein, um die Behandlungszeiten von Herzinfarktpatienten zu verkürzen, sagte Prof. Maier. Mit 12-Kanal-EKGs könne schon am Einsatzort und während des Krankentransports ein EKG nicht nur geschrieben, sondern auch gleich vom Einsatzwagen in die Klinik gefunkt werden. Dies steigere die Zahl der Direktübergaben der Patienten im Herzkatheterlabor mit sofortiger Wiedereröffnung des Herzkranzgefäßes.

Die Spende der Freunde der Stadt Straubing in Höhe von 1440 Euro werde vom Herzinfarktnetz an die Hilfsorganisationen weitergegeben, die sie zur Verbesserung der Infrastruktur der EKG-Übertragung investieren, betonte Prof. Maier, Leiter der Arbeitsgruppe Telemedizin bei der Gesundheitsregion plus. Zusammen mit Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Dr. Albert Solleder von der Steuerungsgruppe der Gesundheitsregion plus hatte Prof. Maier bei den Freunden der Stadt Straubing den Antrag gestellt, die Telemedizin aus dem Rettungswagen in die Klinik für Herzinfarktpatienten zu unterstützen.

Verglichen mit den anderen 54 Herzinfarkt-Netzwerken gehört es in vielen Punkten zu den Besten. Prof. Maiers Fazit: „Wir sind deutlich schneller als der Durchschnitt.“  

Dem Herzinfarktnetz Niederbayern-Mitte gehören neben dem Klinikum St. Elisabeth, den Kliniken Bogen und Mallersdorf auch die Rettungsdienste Malteser und Rotes Kreuz sowie Notärzte und die integrierte Leitstelle an. Dass die Region mit der Gründung des Herzinfarktnetzes ihrer Zeit vier Jahre voraus ist, freut Prof. Maier ganz besonders: In den aktuellen Leitlinien der europäischen Herzgesellschaft würden Herzinfarktnetzwerke erstmals detailliert beschrieben und gefordert.

Ausstellung „LebensBilderReise“ – aktiv gegen Depression (18.-24.10.2017)

Vom 19.-24.10.2017 findet die Ausstellung „LebensBilderReise“ – aktiv gegen Depression der Gesundheitsregion plus Straubing in Kooperation mit dem Klinikum St. Elisabeth und freundlicher Unterstützung des Bayerischen Zentrums für Prävention und Gesundheitsförderung im LGL statt.

Die Ausstellung kann von jedem Bürger kostenlos im Foyer des Klinikums zu den Öffnungszeiten besichtigt werden.

Sie ist Teil des Jahresschwerpunktes des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP) zur Psychischen Gesundheit bei Erwachsenen und wurde zusammen mit dem ZPG und der Schön Klinik am Chiemsee konzipiert und am 28. März 2017 im Rahmen eines Staatsempfanges von Ministerin Melanie Huml in München eröffnet.

Hintergrund der Kampagne ist das Aufmerksam-Machen auf die Krankheit „Depression“, die Enttabuisierung und die Sensibilisierung der Bürger. Auch die Aufforderung, genauer hinzuschauen und aktive Hilfe zu leisten.

Die Ausstellung soll so dazu beitragen, das Stigma der Depression weiter abzubauen, damit mehr über die Erkrankung gesprochen wird und Betroffene möglichst früh Hilfe in Anspruch nehmen. Denn Depressionen sind gut behandelbar.

Die Ausstellung lässt hautnah erkennen, wie eine Depression sich anfühlt. Hier kommen unter Depressionen leidende Menschen in Bildern und Hörbeiträgen zu Bild und Wort. Mit ausdrucksstarken Bildern und berührenden Hörbeiträgen zeigt die Ausstellung verschiedene Gesichter der Depression. Sie nähert sich dem Thema auf sehr persönliche Weise: Anhand der Geschichten von vier Patientinnen und Patienten der Schön Klinik Roseneck. Sie zeigt Bilder, die diese während ihres Aufenthaltes in der psychosomatischen Klinik geschaffen haben. Die Betroffenen erzählen in Hörbeiträgen von ihrer Erfahrung der Depression und davon, was ihnen aus der Erkrankung heraus geholfen hat.

Da das Thema „Depression“ ein sehr persönliches und emotional behaftetes Thema ist, auf das jeder Besucher individuell reagiert, wird die Ausstellung ohne Rahmenprogramm stattfinden. So soll auch gewährleistet werden, dass sich jeder Interessierte die Zeit nehmen kann, die er persönlich zur Auseinandersetzung mit dem Thema benötigt.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter folgenden Links:

http://www.zpg-bayern.de/lebensbilderreise.html

http://www.bitte-stoer-mich.de/

Hier können Sie den Flyer der Ausstellung downloaden.