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Projekte "Gesundheitsversorgung"

Chronische Wunde

Leitung AG: Wundverbund Gäuboden e.V.

Der Wundverbund Gäuboden e.V. wurde am 18.11.2014 in Straubing gegründet. Teilnehmer sind Ärzte aus Klinik und niedergelassenem Bereich, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in und Medizinische Fachangestellte, Pflegedienste, Sanitätshausmitarbeiter, Apotheker und Wundexperten aus Straubing und Umgebung. Somit ist hier ein großes intersektoriales Netzwerk entstanden.

Ziel ist neben der effizienten, adäquaten, koordinierten und qualitätsgesicherten Organisation der Patientenversorgung im Bereich der Wundversorgung vor allem auch die Aufklärung zur Prävention in bestimmten Risikogruppen auf regionaler Basis. Durch Informationsveranstaltungen für Fachpersonal als auch medizinische Laien (Betroffene, pflegende Angehörige, allgemeine Öffentlichkeit) soll bereits im primärpräventiven Bereich angesetzt werden. Durch Aufklärung sowohl im privaten Bereich als auch in der Ärzteschaft kann ein großer Teil der chronischen Wunden bereits im Vorfeld vermieden werden.

Insgesamt zielt dieses Netzwerk auf eine Reduktion bzw. Vermeidung der hohen Kosten einer Wundversorgung und der damit in Zusammenhang stehenden Kosten für den Einzelnen und die Allgemeinheit.

Somit kann durch engen Austausch aller Beteiligten (vom Arzt über die Apotheke, den Therapeuten bis hin zum Angehörigen) sowohl die Lebensqualität der Betroffenen erhöht werden als auch die Entstehung chronischer Wunden durch gezielte Prophylaxe und Aufklärung verhindert werden.

Dieses Netzwerk soll keinen abgeschlossenen Zirkel bilden, sondern vielmehr durch seine strukturierte Organisation jedem Teilnehmer, Laien wie Fachkräften, Hilfestellungen für alle Fragestellungen im Bereich der Prophylaxe, der Therapie und der Regeneration chronischer Wunden bieten.

 

Mittagstisch für Senioren

Leitung AG: Geschäftsstelle zusammen mit Fachstelle für Senioren, Seniorenbeirat und Freiwilligenzentrum 

„Einfach besser essen – Einladung für ältere Menschen zum Mittagessen“ heißt der neue Flyer für Senioren, der über die Gesundheitsregion plus in Kooperation mit der AOK, dem Seniorenbeirat, der Seniorenberatung im Sozialen Rathaus und dem Freiwilligenzentrum entstanden ist. Mit diesem Angebot will die Gesundheitsregion plus Straubing der Isolation im Alter präventiv entgegenwirken, vor allem aber auch der Mangelernährung älterer Menschen aufgrund einer nicht altersgerechten, unzureichenden Essenszusammensetzung. Im Flyer werden Essensanbieter genannt, die ein gesundes, umfassendes Menü mit den Elementen Salat und Gemüse, aber auch Fleisch/Fisch und eine Kohlenhydratbeilage für geringes Entgelt anbieten.

Die Kosten des Flyers wurden im Rahmen des Förderprogramms „Gesunde Kommune“ von der AOK-Gesundheitskasse übernommen.

Den Flyer mit den Mittagsangeboten finden Sie im Helpdesk. Den Presseartikel zum Thema können Sie hier lesen.

 

Telemedizin

Leitung AG: Herr Prof. Dr. Sebastian Maier, Chefarzt II. Medizinische Klinik, Klinikum St. Elisabeth

Folgende Themen werden aktuell in der Arbeitsgruppe behandelt:

Telenotarzt

Das Pilotprojekt Telenotarzt, gefördert vom BaySTMG, wird voraussichtlich im Sommer 2017 beginnen. Der Telenotarzt wird von den Kliniken Straubing, Regensburg (UKR und BBR) sowie vom Klinikum Deggendorf gestellt und ist in der ILS in SR stationiert, aktuell sind je 12h/d geplant. Eine mögliche Ausdehnung des Konzepts auf den ärztlichen KV-Dienst nach kompletter Etablierung wird diskutiert.

Telemedizinische Versorgung der Insassen der JVA

Hier soll ein medizinisches Konzept zur Vernetzung erarbeitet werden, sodass auf die medizinische Versorgungseinheit der JVA zurückgegriffen werden kann und die Kontrolle durch das Klinikum soweit möglich telemedizinisch erfolgt. Dies wäre ein Sicherheitsplus sowie eine nicht unerhebliche Kostenersparnis. Neben der teleradiologische Vernetzung soll auch ein audiovisueller Datentransfer für Telekonsil möglich werden.

Vernetzung bei der Bildverteilung zwischen Klinikum und niedergelassenen Ärzten

Die technischen Voraussetzungen bzgl. einer besonderen Schnittstelle werden aktuell geklärt. Eine Vernetzung bei der Bildübertragung wäre effizient und für den Patienten mit hohem Komfort verbunden.

Unterstützung des Telemetrie beim Herzinfarktnetz

Schließung einer Finanzierungslücke bei der Ausstattung der Rettungswägen mit funkfähigen EKGs durch die Freunde der Stadt Straubing.

 

 

Pflege

Leitung AG: Frau Christa Primbs, Pflegedienstleitung Marienstift

Projekt "Handreichung zur Unterstützung und Pflege älterer Menschen"

Ziel ist die Unterstützung pflegender Angehöriger in Straubing und Umgebung durch die Vernetzung der bestehenden Beratungs- und Pflegeangebote mit der Herausgabe einer Broschüre, in der die Schwerpunkte der einzelnen Beratungsstellen sowie alle stationären und ambulanten Pflegeinrichtungen dargestellt sind. Auch das Thema „Erweiterte Leistungen für Zuhause“ mit Kontaktadressen für Essen auf Rädern, Haushaltsnahe Dienste, Einkaufsservices, Fahrdienste sowie Nachbarschaftshilfe und andere Punkte wurden aufgenommen. So entsteht ein praktisches und wertvolles Nachschlagewerk, das den betroffenen Angehörigen und Senioren einen schnellen Überblick vermittelt. 

Auch ältere Menschen, die noch zu Hause selbständig wohnen, aber ein gewisses Maß an Unterstützung benötigen, können in der Handreichung schnell Informationen zu passgenauen Hilfsangeboten finden.

Die Arbeit der AG wurde mit einer Förderung durch die Volksbank Straubing honoriert. Details dazu finden Sie im Presseartikel.

Presseinformationen zur Verleihung sind hier einsehbar.

Die Pflegehandreichung erhalten Sie gerne auf Anfrage oder können Sie hier als Download einsehen.

Projekt "Pflegeausbildungswoche"

Vom 26.-29.03.2018 findet für interessierte Schüler/innen eine Pflegeausbildungswoche statt.

Bei einer umfassenden Auftaktveranstaltung am 26.03.2018 am Caritas-Campus im Pflegezentrum Alte Waage werden Informationen zu Ausbildung, weiteren Perspektiven, Arbeitsalltag und Vergütung im Pflegeberuf vermittelt und die an der Praktikumswoche teilnehmenden Einrichtungen stellten sich vor. Danach könnten die Schüler/innen in den teilnehmenden stationären und ambulanten Einrichtungen den Arbeitsalltag und die Praxis kennenlernen. Mit dieser Veranstaltung und der Verzahnung von Theorie und Praxis soll umfassend über den Pflegeberuf und die Perspektiven informiert und so gezielt Nachwuchskräfte angesprochen werden.

 

 

Migrationsmedizin - Geburten - Nachsorge

Leitung AG: Karin Mittermeier-Ruppert, Hebamme

Über die GR+ wurde in zusammenarbeit mit den Straubinger Hebammen ein Piktogramm-BLock umgesetzt, der Hebammen bei der häuslichen Geburtennachsorge bei Migrantinnen unterstützen soll. Zusätzlich wurden Poster für Frauen- und Kinderärzte gedruckt zu den wichtigsten Punkten im Nachsorgebereich (z.B. Vitamin-D-Prophylaxe, Fläschchenzubereitung/Stillen, Wickeln, plötzlicher Kindstod, Hinweise auf U3/U4). Entscheidend ist hier die internationale Verständlichkeit durch die Nutzung von aussagekräftigen Pictogrammen.

Hier können Sie das Ergebnis der Arbeit einsehen.

Das Projekt wird gefördert von der Milupa Nutricia GmbH.

 

 

Wanderausstellung Was geht.Was bleibt zur Demenz

Der Start der Wanderausstellung in den Räumen der Volksbank Straubing findet am 20.2.2018, 19 Uhr, statt. Eröffnet wird diese von Oberbürgermeister Markus Pannermayr sowie den Vorständen der Volksbank, Herrn Edmund Wanner und Herrn Norbert Herten.  

Bei der Eröffnung wird ein Expertenteam vorgestellt, dass den Besuchern für Fragen und Informationen rund um das Thema Demenz oder die betreuung von demenzkranken Angehörigen zur Verfügung steht. Somit soll bei dieser Gelegenheit, das in Straubing vorhandene Netzwerk an Beratungseinrichtungen vorgestellt und transparent gemacht werden und die Gelegneheit zum Austausch bestehen.

Auch ein Infotisch mit Materialien steht während der Zeit der Ausstellung in der Volksbank für alle Interessierten bereit. Für die weiterführende Information stellt die Stadtbibliothek einen themengebundenen Materialtisch im Salzstadel zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie im Presseartikel des Straubinger Tagblatts vom 22.02.2018.

 

 

"Letzte Hilfe" Kurs

Umsorgen und Begleiten am Lebensende

Erste Hilfe ist ein bekannter und selbstverständlicher Teil der Hilfekultur unserer Gesellschaft. Ein entsprechendes Wissen und Bewusstsein für die Hilfe am Lebensende, im Sterben und in der Trauer gibt es noch nicht.

Letzte Hilfe-Kurse vermitteln Basis-Wissen und Kompetenzen aus Hospiz- und Palliativarbeit für eine gute Sorge am Lebensende. Niemand soll nach dem Tod eines geliebten Menschen sagen müssen: Wenn ich nur das oder jenes gewusst hätte, hätte ich vieles anders gemacht…

Der Kurs „Letzte Hilfe“ besteht aus vier Modulen: Begleiten und Umsorgen, Vorsorgen und Entscheiden, Symptome lindern und Abschied nehmen.

Dieses wertvolle Unterstützungsangebot richtet sich direkt an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie an Angehörige Sterbender oder Schwerkranker.  

Der Kurs nimmt Bezug auf das lokale Netzwerk der Palliativ- und Versorgungsstruktur.

Informationen zum Kurs und zu den Terminen bzw. Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.