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Präventionspool für Kindergärten und alle Schularten

Projektleitung: Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle hat einen Projektpool zusammenstellt zu verschiedenen Themen wie Ernährung, Bewegung, psychische Gesundheit, Stressmanagement, Unfallprävention etc., aus welchem Schulen bedarfsorientiert wählen können. Hier wird die Gesundheitsregion plus die einzelnen Einrichtungen in Kooperation mit den Rektoren und Lehrkräften, Leiter/inne/n und Erzieher/inne/n unterstützen und den Kontakt zu Anbietern herstellen, bzw. auch die Voraussetzungen zum Anbieten der jeweiligen Programme im Vorfeld eruieren.

Auch eine Förderung eigener Projektideen von Bildungseinrichtungen über die Gesundheitsregion plus ist möglich. Gerne können Ideen und Projekte mit der Geschäftsstelle durchgesprochen und Möglichkeiten der Finanzierung besprochen werden.

Mittelfristig soll ein "best practice"-Pool erstellt werden, in dem bereits durchgeführte Projekte der Bildungseinrichtungen mit Bewertung zu finden sind, sodass auch andere Einrichtungen sich daran orientieren und auf den Pool zugreifen können. Dies führt zu einer Arbeitserleichterung für die einzelnen Einrichtungen sowie eine Vernetzung im Bildungsbereich. Dazu wird im Herbst 2017 eine Bestands- und Bedarfsanalyse sowohl an Kindergärten als auch an Grundschulen und weiterführenden Schulen durchgeführt.

Einige Beispiele an Projekten, die wir bereits mit Bildungseinrichtungen durchführen durften:

- Bleib locker! - Stressbewältigung für Kinder in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse an den Grundschulen Perkam und Steinach

- Bewegungsprojekt "Aktiv gegen Langeweile" mit dem SIG Hort Straubing in Kooperation mit dem Fitnesstudio Body Gym

- Fortbildung PAKT in Kooperation mit der Barmer GEK mit Teilnehmern aus verschiedenen Straubinger Kindergärten

- Projekt "Medienlöwen" zur Sensibilisierung der Grundschulkinder bei der Mediennutzung in Zusammenarbeit mit dem Lions Club und dem bayerischen Kinderschutzbund an der Grundschule St. Peter

- Projekt "Gemüsebeete für Kids" in Kooperation mit der Edeka-Stiftung mit dem Kindergarten Donaugasse

- Aktivausstellung "Sinnenfeld" an der Grundschule Ulrich Schmidl und der Kindertagesstätte Kagers

 Als Beispiele finden Sie hier den Presseartikel zur Ausstellung "Sinnenfeld" in der Turnhalle der Schulen Ulrich Schmidl und KiTa Kagers sowie zur Aktion "Backe backe Brot" zusammen mit der Bäckerei Steinleitner sowie einen Presseartikel zur Präventionsarbeit der Gesundheitsregion plus mit Bildungseinrichtungen.

 

Workshop zur Mißbrauchsprävention

Der Workshop soll Kindern auf altersgemäße Art und Weise für Gefahrensituationen sensibilisieren. Neben einer Stärkung und Bewusstmachung der Selbstwahrnehmung und Umgebungswahrnehmung werden in dem Kontext auch Strategien vermittelt, wie man seine Schutzzone ggü. körperlich überlegenen Erwachsenen verteidigt und einen Tatverlauf positiv beeinflusst.

Kinder sollen lernen, was okay ist und was nicht mehr und welche Mittel auch Kinder haben, sich zu behaupten.

Die Thematik soll im Vorfeld bei einem Elternabend vorgestellt werden, sodass auch die Eltern der Kinder, die den Workshop durchlaufen, informiert sind und die Thematik zu Hause aufarbeiten können. Der elternabend ist öffentlich für alle Interessierten und findet am 18.4.2018 um 19 Uhr in der KiTa Kagers, Helfrichstraße 12 in Straubing statt.

Zudem soll der Elternabend eine Austauschmöglichkeit mit Experten sein und auch für Eltern, Erzieher und Pädagogen wertvolle Informationen liefern, wie sie die Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein ihres Kindes ausbauen können und somit den Kindern ein Sicherheitsbewusstsein vermitteln ohne Angst zu machen.

Das Projekt kann durchgeführt werden dank der freundlichen Unterstützung des Lions Club Straubings sowie der Firmen Alois Krä GmbH und Andorfer Sebastian GmbH & Co. KG.

 

Präventionsprogramm P.A.R.T.Y.

Projektleitung: Herr Priv. Doz. Dr. Stefan Grote, Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurige, Klinikum St. Elisabeth

Verkehrsunfälle sind die häufigste Ursache schwerer oder sogar tödlicher Verletzungen in der Altersgruppe 15-24 Jahre. Unangepasstes Risikoverhalten, Alkohol und Ablenkung (Handy) sind dabei die häufigsten Ursachen für diese vermeidbaren Unfälle.
Das P.A.R.T.Y. Programm der DGU, das am Klinikum in Straubing von Herrn Dr. Grote und Team durchgeführt wird, will Jugendlichen die Folgen ihres Verhaltens an realen Situationen aufzeigen und sie zu cleveren Entscheidungen befähigen, um möglichst Unfälle zu 
verhindern.

Die Grundstruktur des P.A.R.T.Y.-Tages beinhaltet verschiedene Stationen, die die Schulklassen/Jugendgruppen während ihres 
Besuches nacheinander kennenlernen. Die Jugendlichen erleben, welche „Stationen“ ein schwerverletzter („polytraumatisierter“) Patient innerhalb der Klinik durchläuft und welche Auswirkungen verschiedene Verletzungsmuster     
haben.

Die Presseartikel zum Thema finden Sie unter folgenden Links:

 

Ergänzt durch Vorträge und Präsentationen werden die Jugendlichen an allen Stationen von Profis (Unfallchirurgen, Kranken-
schwestern & -pflegern, Polizisten, Physiotherapeuten, Rettungsdienstpersonal, Reha-Spezialisten usw.) betreut, die erklären
sowie Rede & Antwort stehen. Am Ende der Veranstaltungen haben die jugendlichen Teilnehmer/innen Gelegenheit, sich mit einem ehemaligen Unfallopfer auszutauschen, um zu erfahren, welche Konsequenzen der Unfall auf das Privat- und Berufsleben haben kann.

Der P.A.R.T.Y.-Tag hat das Ziel, das eigene Bewusstsein der Teilnehmer/innen zu erweitern und die Folgen des eigenen Handelns
abschätzen zu können.

Den Flyer zum P.A.R.T.Y Programm finden Sie im Helpdesk.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Presseartikel zur Informationsveranstaltung sowie zur Durchführung am Klinikum.

Auch ein kleiner Film der Durchführung am Klinikum Straubing steht Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung: https://www.youtube.com/watch?v=h2VbcMXcJag.

 

"Mehr Sicherheit vor Straubings Grundschulen"

Projektleitung: Herr Frank Heindl, Hauptkommissar, Polizei Straubing

Das Projekt „Mehr Sicherheit an Straubings Grundschulen“ ist ein Unfallpräventionsprojekt, das wir mit zwei Pilotschulen starten und dann bei Erfolg auf die Grundschulen in der Stadt ausweiten möchten.

Da die direkten Bereiche vor den Schulen morgens stark verstopft sind und dies ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko für unsere Kinder und alle anderen Verkehrsteilnehmer darstellt, werden wir in der Umgebung der Schulen „Halteempfehlungen“ für Eltern aufstellen, wo sie ihre Kinder gefahrlos aussteigen lassen können und die Kinder ein Stück zu Fuß in die Schule gehen können/müssen. Dies dient einerseits der Gewährleistung der Verkehrssicherheit im direkten Bereich vor der Schule als auch der Motivation der Kinder zu ein bisschen Bewegung.

Die Haltepunkte sind in Absprache mit Schule, Polizei und Ordnungsamt so konzipiert, dass die Kinder entweder nicht die Straße überqueren müssen oder nur dort, wo bereits Schulweghelfer zur Verfügung stehen.

Die Aktion wird mit einem Zeitungsartikel, Infoflyer für die Eltern/Schulen und über einen Elternbrief sowie durch die Lehrer in den Klassen beworben und bei den Zielgruppen bekannt gemacht werden.

Bewusst wollen wir für SR keine „Verbotszone“ um die Schulen, sondern regeln die Verkehrssituation über die Empfehlungsschiene.

Die Beschilderung der beiden Pilotschulen wurde gefördert vom ADAC Südbayern e.V. Die Ausstattung der restlichen Schulen Straubings erfolgt mit freundlicher Unterstützung durch die Freunde der Stadt Straubing.

Den Informationsflyer zur Aktion finden Sie im Helpdesk zum Download. Den Presseartikel zum Thema können Sie hier lesen.

 

Präventionsleitfaden Straubing

Projektleitung: Frau Dr. Regine Langer-Huber, Kardiologin 

Das Spektrum der Präventionsmaßnahmen und -angebote in Straubing ist groß - so groß, dass eine gezielte Auswahl für den Einzelnen auch aufgrund der Fülle an Abietern schwer fällt, weil der Überblick fehlt.

Hier soll der Präventionsführer ansetzen und Abhilfe schaffen, in dem er einen schnellen und umfassenden Überblick und somit auch eine gezielte, individuell passende Auswahl ermöglicht.

Neben Angeboten im Bereich der Primärprävention wird auch die Sekundärprävention erfasst mit vielen Angeboten zur "Weiterbildung".

Anhand einer Abfragemaske werden alle Anbieter erfasst und in den Flyer übernommen, sodass hier für den Endverbraucher ein objektives Hilfsmittel entsteht, das einen niederschwelligen Zugang für alle Bürger zu Präventionsangeboten vermittelt.

Der Präventionsleitfaden wird gefördert von der AOK - Die Gesundheitskasse im Rahmen der kommunalen Projektförderung.

Hier können Sie den Leitfaden als pdf einsehen und downloaden.

Aktivparcours "Gesunde Ernährung" - Kooperationsprojekt mit dem P-Seminar am Anton-Bruckner-Gymnasium

Projektleitung: Frau Silke Rager, StRin, Anton-Bruckner-Gymnasium zusammen mit der Geschäftsstelle

Die Teilnehmer des P-Seminars "Gesunde Ernährung" erstellen über die Gesundheitsregion plus einen Aktiv-Parcours mit 8 Stationen, an denen sich Schüler/innen ab der 4.Klasse mit den Grundlagen einer gesunden Lebensweise spielerisch auseinandersetzen können.

Dieser Aktiv-Parcours wurde von Winterl Mediendesign hochwertig und langlebig aufbereitet. Nach einer Pilotphase am Anton-Bruckner-Gymnasium kann dieser Parcours ab April 2018 über die Geschäftsstelle der Gesundheitsregion plus auch an andere Bildungseinrichtungen verliehen werden. Die Verleihung ist dabei gekoppelt an die Rückmeldung einer "gesunden Projektidee", sodass parallel zum Parcours ein Pool an Zusatzideen im Bereich "gesunde Lebensweise" entsteht. Dieser Pool steht dann allen interessierten Schulen zur Verfügung.

Damit sollen die Vernetzung und der Ideenaustausch der Bildungseinrichtungen untereinander gefördert werden.

Hier geht's zum Artikel im Straubinger Tagblatt. Auch in den Kurznachrichten auf donautv finden Sie einen Beitrag.

Das Projekt wird finanziert von der Techniker Krankenkasse im Rahmen der "Gesunden Schule".

Gerne können Sie ab jetzt Anfragen zur Reservierung des Parcours an die Geschäftsstelle der Gesundheitsregion plus richten und sich den Parcours an Ihre Schule holen!

KiDS - Kinder-Diabetesprävention Straubing

Projektleitung: Frau Dr. Julia Weigand, Diabetologin

Das Projekt KiDS zielt auf die Prävention von Diabetes bereits im Kindesalter und die Sensibilisierung der Eltern, Bildungsträger und nicht zuletzt der größeren Kindergarten- und Schulkinder.

Dabei fußt das Projekt auf zwei Säulen:

Durch die Bildung eines Expertenteams aus Kinderärzten, Diabetologen, Ernährungs- und Sportwissenschaftlern werden Vorträge und Aktionen geplant zur Aufklärung und Information sowie die Durchführung von Aktivangeboten wie Lauftreffs oder Athletiktrainings.

Wir starten im Juni mit einem Auftakttraining mit Eishockey Star und rock-your-body-Legende René Röthke, für das Bildungseinrichtungen Kinder anmelden können.

Daneben gibt es einen Bewegungspass für Kinder, der Vorschläge und Ideen für eine aktive Freizeitgestaltung enthält. Dabei können Stempel gesammelt werden, die die Kinder dann gegen kleine Aktivgeschenke bei der Geschäftsstelle der Gesundheitsregion plus einlösen können. Alle abgegebenen Pässe nehmen zudem an der Verlosung hochwertiger Hauptpreise teil.

Uns ist es wichtig, das Thema Diabetesprävention positiv zu implementieren, nicht mit erhobenem Zeigefinger, um hier einen größeren Zulauf und Nachhaltigkeit sowie Selbstverantwortung zu erwirken.

Das Projekt wird gefördert von der AOK - die Gesundheitskasse im Rahmen der kommunalne Projektförderung.

Sachpreise wurden von folgenden Firmen zur Verfügung gestellt: Freistunde des Straubinger Tagblatts, Möbel Wanninger, Liberty Center Straubing, Sport Erdl, Praxis für Diabetologie Dr. Julia Weigand, René Röthke, Stadtwerke Straubing sowie Café Anna.

 

 

Depression/Suizidprävention

Projektleitung: Luisa Aguiar, Diplom-Psychologin, Sozialpsychiatrischer Dienst

Vom 18.-25.10.2017 fand in Zusammenarbeit mit dem ZPG und dem Klinikum Straubing die Ausstellung „LebensBilderReise“ statt. Die Ausstellung war Teil des Jahresschwerpunktes des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP) zur Psychischen Gesundheit bei Erwachsenen. Hintergrund der Kampagne ist das Aufmerksam-Machen auf die Krankheit „Depression“, die Enttabuisierung und die Sensibilisierung der Bürger. Auch die Aufforderung, genauer hinzuschauen und aktive Hilfe zu leisten.

In Zusammenhang mit der Ausstellung erarbeitete eine Arbeitsgruppe Pocketflyer zur Suizidprävention für Erwachsene und Kinder/Jugendliche mit Informationen und regionalen Notrufnummern und Beratungsangeboten.

Informationen zur Ausstellung finden Sie unter Aktuelles. Die Pocketflyer können im Helpdesk des Servicebereichs heruntergeladen werden.